Kurz gesagt: Zum Rave trägst du, worin du stundenlang tanzen kannst: bequeme, eingelaufene Schuhe, atmungsaktive Schichten, die du ausziehen kannst, und wenig Gepäck. Schwarz ist in Berlin der Klassiker, Pflicht ist es nicht. Wichtiger als jeder Dresscode ist, dass du dich wohlfühlst und nach Party aussiehst, nicht nach Verkleidung.
Was zieht man zum Rave an? Die Basics
Ein Rave dauert selten nur zwei Stunden. In Berlin beginnen viele Partys spät und gehen teilweise tagelang. Dein Outfit muss deshalb vor allem drei Dinge können:
- Bewegung aushalten: Nichts, was zwickt, rutscht oder ständig gerichtet werden muss.
- Temperatur ausgleichen: Auf dem Floor ist es heiß, in der Schlange vor dem Club im Oktober kalt. Setz auf Schichten.
- Lange durchhalten: Schuhe, in denen du schon mal einen Tag gelaufen bist, sind wichtiger als neue Sneaker.
Techno-Outfit in Schichten: So funktioniert's
Unten drunter: Ein leichtes Shirt, Tanktop oder Crop Top. Oder Unterwäsche, die sich sehen lässt. Baumwolle fühlt sich angenehm an, trocknet aber langsamer. Wer viel schwitzt, nimmt etwas Luftiges oder eine Mischung mit Funktionsanteil.
Darüber: Ein Hoodie oder Sweatshirt für den Weg hin und zurück und für die Chill-Area. Ein Oversized Hoodie lässt sich um die Hüfte binden, wenn es auf dem Floor warm wird.
Unten: Weite Hosen, Cargo, Jogger, Shorts oder Leggings, Hauptsache Bewegungsfreiheit und angenehm für stundenlanges Tanzen und Rumtingeln. Taschen mit Reißverschluss sind Gold wert.
Kopf und Accessoires: Caps, Bucket Hats und Beanies sind im Club und auf Festivals beliebt, weil sie Look und Funktion verbinden. Eine kleine Crossbody- oder Hip-Bag hält Handy, Schlüssel, Geld und was du sonst so brauchst am Körper.
Muss es schwarz sein?
Nein. Schwarz ist in der Berliner Technoszene zwar verbreitet, weil es unkompliziert ist und im dunklen Club gut funktioniert. Genauso gehören aber Farbe, Humor und eigene Statements dazu. Ein auffälliges Motiv oder ein Glow-in-the-dark-Print, der unter Schwarzlicht und im Dunkeln leuchtet, fällt auf, ohne verkleidet zu wirken. Mehr dazu in unserem Artikel über Glow-in-the-dark-Kleidung.
Techno-Outfit für all genders
Die meisten Rave-Outfits sind unisex gedacht: Oversized Shirts, Hoodies, Caps und Bags funktionieren an jedem Körper. Ein paar Unterschiede gibt es trotzdem in der Praxis:
- Figurbetont oder oversized? Beides geht. Oversized ist bequemer, figurbetont ist leichter und im Sommer angenehmer.
- Crop Tops und Tanks sind im Sommer und auf Festivals Standard, für alle, die sich darin wohlfühlen.
- Curvy und Plus Size: Achte auf dehnbare Bündchen und weite Schnitte. Die Maßtabellen auf unseren Produktseiten helfen dir, die richtige Größe zu finden.
Was gehört nicht zum Technoabend?
- Neue, nicht eingelaufene Schuhe: Blasen um 4 Uhr morgens, wenn dein Lieblings-DJ gerade anfängt? Nein danke.
- Große Taschen und Rucksäcke: Die landen oft in der Garderobe und kosten Zeit.
- Wertvoller Schmuck: Im Gedränge geht leicht etwas verloren, und zu später Stunde wird man unachtsam.
- Ein Outfit, das „Ich gehe auf eine Technoparty" schreit: Authentisch wirkt, was du auch sonst tragen würdest. Sei du selbst, das strahlt durch jede Kleidung.
Berlin-spezifisch: Tür, Fotos und Garderobe
Viele Berliner Clubs haben eine Türpolitik. Kein Outfit garantiert dir den Einlass. Hilfreich ist, zu wissen, was für eine Party das ist, und dich nicht zu verkleiden. In vielen Clubs werden außerdem die Handykameras abgeklebt oder Fotos sind unerwünscht. Plane also kein Outfit nur fürs Foto. Echter Rave bedeutet, gemeinsam im Moment zu sein, ohne Gedanken an Posts und Likes. Und nimm etwas Bargeld für die Garderobe und für Trinkgeld mit.
Checkliste: Dein Techno-Outfit in 60 Sekunden
- Eingelaufene, bequeme Schuhe
- Leichtes Shirt oder Top als Basis
- Hoodie oder Sweater für draußen
- Hose mit Bewegungsfreiheit und sicheren Taschen
- Kleine Tasche am Körper
- Optional: Cap, Bucket Hat oder Bandana
- Ausweis, Bargeld, Ohrstöpsel
Häufige Fragen
Was zieht man zu einem Techno-Festival an?
Wie im Club, nur wetterfester: Schichten, eine Kopfbedeckung gegen Sonne oder Regen, feste Schuhe und eine Tasche, die du den ganzen Tag trägst, ohne sie abzulegen.
Ist ein Hoodie im Club zu warm?
Auf dem Floor meist ja, für den Weg und die Pausen ist er ideal. Ein Hoodie lässt sich um die Hüfte binden oder an der Garderobe abgeben. Und ob Hoodie oder Sweater, das bleibt dann rein deine Geschmackssache.
Was ist der Unterschied zwischen Rave-Outfit und Festival-Outfit?
Ein Rave-Outfit ist primär auf Nacht, Hitze und Bewegung im Club ausgelegt. Ein Wechselshirt für die Afterhour dabei zu haben, schadet nicht, du weißt nie, wie lang die Nacht wird. Ein Festival-Outfit muss zusätzlich mit Sonne, Regen, Staub und Temperaturwechseln über mehrere Tage klarkommen.
Mehr Streetwear für Club und Festival findest du in unseren Kollektionen Shenanigans, Lover und ¿Dónde es el After?, designed in Berlin-Kreuzberg.